Jutta Mewes Malerei

Der Klang des Bildes

Wir finden in den Arbeiten von Jutta Mewes drei Stufen malerischer Realisation:
Klang (Stimmung) – Inneres Bild (Bewegung) – Motiv (Charakter). Auch im Klang, in der Stimmung finden wir Bewegung und Komposition und umgekehrt.
Die Malerin versucht in Ihrer Malerei “Klänge” zu erzeugen, die ein qualitatives Verhältnis von Farben zueinander darstellen. Diese Klänge entstehen häufig durch Transparenz der lasierend übereinander gemalten Farb- und Materialschichten. Manchmal tauchen Spuren frühester Bemalung noch durch zahlreiche darüberliegende Farbschichten auf, und oft sind es gerade diese kleinen Farbschichten, die eine Bildaussage beeinflussen. Die Arbeiten entstehen in einem langen Prozess, in der Übereinanderschichtung von Farben, Sand, Papier, Kohle und Ölkreiden.
Die Farbe ist nie bloßer Träger einer Gegenständlichkeit, sondern Träger ihrer selbst. Die Motive sind nicht in das Bild, in die Farbe hineingearbeitet, sondern aus dem Wechselspiel von Stimmung und Bewegung entstanden.
Der Schweizer Maler Alexander Jeamaire beschreibt den Malprozess als einen Akt des “Alleingelassenseins” des Künstlers mit der “Angst und Unsicherheit vor der leeren weißen Leinwand angesichts der ungeheuren Freiheit des unbeschränkten schöpferischen Ausdrucks. Dies ist “die Stunde der Wahrheit, denn die Leinwand widerspiegelt erbarmungslos, wer du bist.”

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Reihe 1
Arbeiten 1995-1999
Reihe 1
Arbeiten 2000-2004
Reihe 2
Arbeiten 2005-2009
Reihe 3
Arbeiten 2010-2011

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Januar 2017

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